13.09.2018

Fotoausstellung – Miron Zownir "Die Unsichtbaren"

Im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie zeigt die Galerie Brotfabrik bemerkenswert eindringliche Werke Zownirs in einer Ausstellung vom 14.09. bis 21.10.2018

Der Veranstalter schreibt dazu:
"Erstmalig in Berlin werden seine Aufnahmen aus Moskau (1995) gezeigt, die die Härte der postsowjetischen Verfallserscheinungen dokumentieren, als 300 000 Menschen in menschenunwürdigsten Verhältnissen auf der Straße lebten. Unbeachtet von öffentlicher Aufmerksamkeit herrschte sozialer Ausnahmezustand, den er in realistischen Bildern von Bettlern, Versehrten und Süchtigen aufzeigt. Die 2012 entstandenen Fotografien aus der Ukraine halten die Vorzeichen jener politischen Verwerfungen fest, die das Land 2014 erschütterten: obdachlose Jugendliche in Odessa, die Zustände in einem Kinderheim in Czernowitz, den Maidan in Kiew.

Der 1953 in Deutschland (Karlsruhe) geborene Fotograf ist einer der radikalsten Fotochronisten der Gegenwart. In schonungslosen Schwarz-Weiß-Bildern macht Zownir das Leben von Außenseitern sichtbar. Sie sind als Aufforderung zur gesellschaftlichen Reflexion von globalen Verbrechen gegen die Menschenrechte zu verstehen. Die Bilder sind zeitlos und geprägt von Empathie mit seinen Protagonisten."

Vernissage am Freitag 14. Sept. 2018, 19 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 12 – 20 Uhr
Finissage am 21. Oktober, 16 Uhr
mit Künstlergespräch von Miron Zownir und Kuratorin Petra Schröck:

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