26.04.2019

Christine Krämer – The Blue Hour

Ausstellungstext:
"Die BrotfabrikGalerie zeigt in der Ausstellung »THE BLUE HOUR« eine repräsentative Mischung von Gemälden, Fotografien und Computerarbeiten der bei Berlin lebenden Künstlerin Christine Krämer.

Die Ölbilder – ebenso markante wie rätselhafte (Landschafts-)Strukturen – erinnern an Lebendig-Organisches, etwa Zellen, Arterien oder rote Blutkörperchen, an ein abstraktes Rohrgeflecht oder einfach nur an schöne Ornamente. Die Motive folgen einer strengen Ordnung, doch die Künstlerin nimmt sich die Freiheit, die klaren Strukturen durch kleine Abweichungen immer wieder aufzubrechen. Ihre neuen Bilder überraschen durch figurative Elemente.

»In ihren Computations fahndet die Künstlerin nach Formen räumlicher Inkonsistenz, räumlicher Widersprüche, räumlich fehlender Übereinstimmung und Unklarheiten. Konzeptionell geht es um Mehrdeutigkeiten, Doppeldeutigkeiten, die das Vermögen haben, unsere Wahrnehmung des dreidimensionalen Raums durchzurütteln.« (Christoph Tannert, Kunsthistoriker)"

>> Kleine Galerie mit Fotos von der Vernissage und einiger Bilder

12. 4. bis 19. 5. 2019 | Öffnungszeiten: täglich 12 – 20 Uhr
BrotfabrikGalerie, Caligariplatz 1, 13086 Berlin Weissensee

04.03.2019

Ausstellung: Königskinder von Antje Neppach

Im Rahmen des Jahresprogrammes IN RENOVATA (in beständiger Erneuerung) der Galerie in der Brotfabrik vom 1.3. bis 7.4. 2019

Inklusiver Kinderworkshop mit Antje Neppach: So., 24. März, 14 – 17 Uhr
Finissage und Künstlergespräch mit Antje Neppach und Petra Schröck (BrotfabrikGalerie) am So., den 7. April um 16 Uhr

Die BrotfabrikGalerie präsentiert Werke der Berliner Malerin Antje Neppach, die sich in expressiver Malerei und Plastik dem großen Thema „Mensch und Natur“ verschrieben hat. Neppach malt mit ihren Fingern in ruhigen, erdwarmen Farben und feurigen Rottönen menschliche Figuren, vor allem Frauenkörper in Bewegung, deren Inkarnat durch pastose Verdichtungen und pulvrige Oberflächen plastisch aus dem Hintergrund herausleuchtet. Die in schnellem, leidenschaftlichen Gestus entstandenen, formatfüllenden Figurenkonstellationen erzählen von existenziellem Leid – äußeren und inneren Deformierungen, Verletzungen und Schmerzen – als hätte man den Dargestellten Gewalt angetan.

Die zweite Werkgruppe der Vogelbilder spielt eine zentrale Rolle in Neppachs Bilderwelt. Die Künstlerin lebte lange Zeit mit Vögeln zusammen und malt immer wieder vor Ort im Berliner Tierpark. So entstanden eindrucksvolle farbstarke Vogelporträts, in denen sie gleichermaßen das Charakteristische und das Flüchtige des Moments auf der Leinwand festhält.

>> Fotoalbum

Öffnungszeiten:
täglich 12 bis 20 Uhr, freier Eintritt,
Caligariplatz 1, 13086 Berlin-Weissensee
Die Galerie der Brotfabrik befindet sich im ehemaligen Stallgebäude. Sie ist in allen Erdgeschossräumen barrierefrei erreichbar.

19.02.2019

Filmtipp: Grüße vom Murmeltier

Wer kennt nicht den amerikanischen Klassiker "Und täglich grüsst das Murmeltier" von 1993 mit Bill Murray als zynischen Wetteransager, der in der von ihm denkbar gehasstesten Stadt in einer Zeitschleife festsitzt und immer wieder in seinem Hotelzimmer aufwacht.

Nun gibt es endlich eine (natürlich nur fast) eben so gute deutsche Antwort darauf:
"Murot und das Murmeltier" mit Ulrich Tukur.

Man hat also gleich im Titel zitiert, ohne im Film sich auf einen Abklatsch einzulassen. Hier wird nicht nur neue Unterhaltung geboten, sondern auch philosophisch mal das leidige deutsche Tatortthema aufs Korn genommen.
Ein Lehrstück für Filmemacher, denn - oh Wunder - der Fall endet ohne... Na das findet ihr schon selber heraus.

Guckt ihn euch an, solange er online ist! >> hier

Übrigens wurde das Phänomen Zeitschleife drei Jahre zuvor, nämlich 2016, in "Wer aufgibt ist länger tot" (mit Bjarne Mädel) bereits recht gut umgesetzt.

17.02.2019

Lebenslinien III – Johanna Ems

Nur noch eine Woche, bis zum 24.02.2019 kann man die starken Bilder und Plastiken in der Galerie Brotfabrik betrachten.

Die Ausstellung zeigt das beeindruckende und zu Lebzeiten unveröffentlichte Werk der  Galeristin und Kuratorin für Videokunst Jo Eckhardt (1934 -2011), die sich, um ihre Wurzeln als Bildhauerin und Malerin zu benennen, den Künstlernamen Johanna Ems gab. Sie führte bis 2011 die Galerie Abakus in Berlin Weißensee,

Gezeigt werden Gouachen, Collagen, Zeichnungen und Skulpturen aus fünf Jahrzehnten von kraftvoller expressiver Ausdruckskraft, lodernder Vitalität und steter Experimentierfreude. Die im Verborgenen geschaffenen Werke zeugen von ihrer Hingabe an die Kunst und die Schönheit als inneren Weg des Erkennens.


Die Finissage ist am So, 24.02. um 16 Uhr. Dazu gibt es ein Künstlergespräch mit Petra Schröck (Kuratorin u. Leiterin der Galerie), Prof. Dr. Ulrich Eckhardt (Ehemann) und der Kunsthistorikerin Dr. Sibylle Badstübner-Gröger, deren Einführungsvortrag nicht nur mich sehr beeindruckte.

Meine Fotogalerie zur Ausstellung
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13.09.2018

Fotoausstellung – Miron Zownir "Die Unsichtbaren"

Im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie zeigt die Galerie Brotfabrik bemerkenswert eindringliche Werke Zownirs in einer Ausstellung vom 14.09. bis 21.10.2018

Der Veranstalter schreibt dazu:
"Erstmalig in Berlin werden seine Aufnahmen aus Moskau (1995) gezeigt, die die Härte der postsowjetischen Verfallserscheinungen dokumentieren, als 300 000 Menschen in menschenunwürdigsten Verhältnissen auf der Straße lebten. Unbeachtet von öffentlicher Aufmerksamkeit herrschte sozialer Ausnahmezustand, den er in realistischen Bildern von Bettlern, Versehrten und Süchtigen aufzeigt. Die 2012 entstandenen Fotografien aus der Ukraine halten die Vorzeichen jener politischen Verwerfungen fest, die das Land 2014 erschütterten: obdachlose Jugendliche in Odessa, die Zustände in einem Kinderheim in Czernowitz, den Maidan in Kiew.

Der 1953 in Deutschland (Karlsruhe) geborene Fotograf ist einer der radikalsten Fotochronisten der Gegenwart. In schonungslosen Schwarz-Weiß-Bildern macht Zownir das Leben von Außenseitern sichtbar. Sie sind als Aufforderung zur gesellschaftlichen Reflexion von globalen Verbrechen gegen die Menschenrechte zu verstehen. Die Bilder sind zeitlos und geprägt von Empathie mit seinen Protagonisten."

Vernissage am Freitag 14. Sept. 2018, 19 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 12 – 20 Uhr
Finissage am 21. Oktober, 16 Uhr
mit Künstlergespräch von Miron Zownir und Kuratorin Petra Schröck:

03.09.2018

Street Art in der Brotfabrik: "Think and Destroy" von NV

"Let us pray", 2010
Passend zur URBAN ART WEEK (5.- 12. Sept.) präsentiert die Brotfabrik einen Künstler, der in der Street-Art-Szene Berlins bereits Anerkennung gefunden hat, nun in seiner ersten Solo-Ausstellung. Auch für die Galerie der Brotfabrik ist StreetArt eine Premiere.

Seit ca. 10 Jahren arbeitet der Künstler unter dem Pseudonym "NV"(für Negative Vibes) und man trifft seine Werke im Straßenbild Berlins auf Wänden und Brückenpfeilern, wo sie  - interessanter Weise - von den Szene-Künstlern respektiert, also nicht übermalt oder zugesprayt werden. Die Meisten gibt es in Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Mitte und Wedding.

Für die Ausstellung hat NV daher einige seiner Werke extra auf Beton gefertigt. Sie ergänzen trefflich und in spannender Weise, die auf rostigen Metallblechen ausgeführten älteren Arbeiten. Auch zwei Werke auf Papier sind ausgestellt.

Auffällig ist zunächst die "dunkle" Darstellung von Leid, Melancholie, Ruhe, Trauer... in für Streetart typischer Schablonentechnik (Stencil). Was mir den Zugang zunächst erschwerte, war der unübersehbare Neigung zum Gothic-Style mit mystischen, spirituell geprägten Darstellungen. Aber das war meine subjektive Herausforderung.

Interessant fand ich, mit wie viel Akribie NV so einige Details wie Haarspitzen u. Musterungen herausgearbeitet hat. Das macht (viel) Arbeit. Wenn man das tut, meint man es meist ernst.

Gern möchte ich euch die Ausstellung weiterempfehlen. Hier noch ein Blick in die Ausstellung, die mit der Finissage am So., den 09. 09. 2018 endet.

"Antoinette", 2011
Brotfabrik Galerie, Raum 3

05.07.2018

Bildbetrachtung – Keine Angst vor Schwarz und Weiß

Ölgemälde
Entgegen seiner Gewohnheit den Bildern einen Rahmen zu geben, ist die Serie der Kreuz-Bilder von Harald Schulz aus dem Jahr 2012 nur auf Leinwand mit Keilrahmen, also ohne Bildumrandung, sodass die Maltechnik und ihre History auf dem Rand seitlich sichtbar werden.
 (Bild 1)

Elf Bilder mit weißen Kreuzen auf schwarzen Grund hängen als Ensemble im Ausstellungsraum 2 der Brotfabrik.
 (Bild 2)

Doch der erste Blick täuscht wie so oft, denn die weißen Kreuze sind nicht reinweiß. Oft mischt sich in ihnen ein Türkis, ein Rot, ein Magenta oder Ocker.
 (Bild3)

Jedes Bild oder jede Serie unterscheidet sich farblich von den anderen.
Im Triptychon 1 wandeln sich die weißen Kreuze sogar zu schwarz.
 (Bild 4)

Wie oft bei Schulz, sind die Bilder recht schnell gemalt, teilweise mit sehr dicken Farbauftrag wie in Kreuzbild 2, manchmal in expressiver grober Mischung, immer jedoch mit den bloßen Händen. Ein sehr intensives Erlebnis, für einige Besucher bedrückend, für andere mystisch, für weitere religiös anbetend, für andere meditativ, selten missionierend. Für mich: ein Studienobjekt der meditativen Improvisation zu einem Grundakkord. Man kann es gut mit Musik vergleichen...

Die Kreuz Bilder von Schulz sind kleine Psychodramen (Psyche = Seele, Drama = Handlung). Sie sind Analyse, Beschreibung, Manifest. Sie zeigen keine perspektivische räumliche Tiefe sondern stellen sich den Betrachter in den Weg als ultima ratio (letzter Lösungsweg). Immer wieder sieht Schulz den Tod vor Augen und nutzt als Stilmittel die eingeschränkte Dramaturgie achromatische Farben im Kontrast mit sprichwörtlich "vertieften Eindrücken", nämlich den Fingerabdrücken seiner Malhand.

Für mich wirkt das Türkis als idealistische Traumfarbe, eine dem Jetzt entrückte Zeit, aus der verflossenen Vergangenheit oder der kaum vorstellbaren Zukunft. Das Rot assoziiert Blut Schmerz und bezieht sich auf das Jetzt und unmittelbare Körperlichkeit. In magenta erhält es eine religiöse Erhöhung und die Spuren von Ocker halten den letzten Bezug zur Erde, geben und vermitteln damit letzte Bodenhaftung.

Schulz erzählte bei einem Interview, dass ihn 2012 die Kreuze für die Pastoren und Nonnen auf dem Klinikgelände vor seinem Fenster dazu inspirierten. Zu seiner Malerei hört er übrigens gern das Requiem von Mozart.

Zur zweiteiligen Ausstellung ("...und ich tobe durch die Farben", noch bis zum 15. Juli in der Galerie Brotfabrik) gibt es einen umfangreichen Katalog zum Werk von Harald Schulz. (99 Seiten für 12, - EUR)

Mein Fotoalbum zur Ausstellung




China

Chinareise

Im September 2007 - ein knappes Jahr vor den Olympischen Spielen, besuchte ich das Land der Mitte um mir ein genaues Bild zu verschaffen. Schließlich wurden es circa 4000 Bilder, von denen über 100 in der Diaschau gezeigt sind. | In September 2007, one year before the opening of the Olympic Games I visited China to have a closer look on it. More than 100 of 4000 photoes would showed at the picture galerie. | 2007, 开展奥运会一年之前,为了加深我的理解我们访问中国,对立的国家。我们摄了一共四千张照片。在这里可以看到一百张。它们介绍一下我德国人的角度和中国给我什么样的印象。

Olympic Signs

Olympic Signs
Hier sind unsere Fundstücke aus dem Olympiashop der Wangfujing-Straße, dem Ku-Damm Pekings. | These tasteful items we found in Beijings biggest Olympic Games-store in Wangfujing, Beijings main shopping area. | 这些很有意思的东西我看到了在北京的主要(王府井大街的)奥运会礼物店。

(16.200,- Yuan sind ca. 1700 Euro.) Der Slogan der Spiele lautet: "One World One Dream".

Wei Fo Ma (Volkmar) - Mein persönliches Briefsiegel

S ü d - D e u t s c h l a n d


Eine "Reise nach Franken" 2008 war Auftakt einer ganzen Reihe von Alben:

Das Album Bamberg zeigt den alten Kaiserdom mit dem einzigen heilig gesprochenen Kaiserpaar Deutschlands, den Bamberger Reiter, den Bischofstuhl, einen heiligen Nagel und die wunderschöne Altstadt.

Die Stadt Nürnberg wird 1050 erstmal erwähnt, ist noch älter. Wahrzeichen ist die Kaiserburg. Ein gemeinsames Album gibt es für die Lorenzkirche und Sebalduskirche. Einen Einblick in das Germanische Nationalmuseum und ins Bahn Museum gibt es auch.

Solarberg Fürth

Solarberg Fürth
Der Solarberg in Fürth/Atzenhof zählte 2008 mit seinen 1 MegaWatt weltweit zu den größten Photovoltaikanlagen. Der am Main-Donau-Kanal gelegene ehemalige Müllberg reicht 348 M über den Meeresspiegel und ist ein exzelenter Aussichtspunkt.

Bamberg

Bamberg
Bamberger Dom: drei mal Kaiser Heinrich der II., Marienpforte, heiliger Nagel vom Kreuz Christi, durchgerostete Türklinke des Haupteingangs

Nürnberg

Nürnberg
Viele Kaiser wählten das 1050 erstmals urkundlich erwähnte Nürnberg als Aufenthaltsort. vlnr.: Nassauerhaus, Uhr der Frauenkirche, Dürerhaus, Narrenschiff, Schalenbrunnen, Reichsapfel, Fleischbrücke (1598)

Kaiserburg Nürnberg

Kaiserburg  Nürnberg
Als Kaiserpfalz und für Festempfänge u.a. genutzt von Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“. Neben einem wunderbaren Blick vom Sinnwellturm, lohnt ein Besuch im Burgmuseum

Germanisches Museum Nürnberg

Germanisches Museum Nürnberg
Das Germanische National Museum in Nürnberg zeigt Originale aus 3 Jahrtausenden

St. Lorenz und St. Sebald Nürnberg

St. Lorenz und St. Sebald Nürnberg
2 Nürnberger Kirchen aus dem 13. Jhd.

Berlin

Berlin
Der Prenzlberg ist eine der angesagtesten Gegenden in Berlin. Hier treffen sich Kultur, Shopping, Nightlife, Musik, Gays und haben Politiker, Schauspieler und Schriftsteller ihr zuhause oder wenigstens ihren Zweitwohnsitz. Wer kennt nicht "Schönhauser Allee" von Wladimir Kaminer?

Berlin - Alexanderplatz

Berlin  -  Alexanderplatz
Alex mit ungewohnten Detailansichten

Berlin Mitte - Oranienburger Straße

Berlin Mitte - Oranienburger Straße
Restaurant Mirchi, Kunsthaus Tacheles, Neue Synagoge und Bodemuseum

Berlin - Museumsinsel

Berlin - Museumsinsel
5 Stücke aus der Antikensammlung des Alten Museums in Berlin Mitte

Zoo Aquarium Berlin

Zoo Aquarium Berlin

Zoologischer Garten Berlin

Tierpark Berlin

Museum für Naturkunde Berlin

Schloss Charlottenburg

Deutsches Historisches Museum

CSD 2009 in Berlin

lichtzeichen - Ausstellung im K20

Englisch Lernen

Marienkirche in Frankfurt (Oder)