Im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie zeigt die Galerie Brotfabrik bemerkenswert eindringliche Werke Zownirs in einer Ausstellung vom 14.09. bis 21.10.2018
Der Veranstalter schreibt dazu:
"Erstmalig in Berlin werden seine Aufnahmen aus Moskau (1995) gezeigt, die die Härte der postsowjetischen Verfallserscheinungen dokumentieren, als 300 000 Menschen in menschenunwürdigsten Verhältnissen auf der Straße lebten. Unbeachtet von öffentlicher Aufmerksamkeit herrschte sozialer Ausnahmezustand, den er in realistischen Bildern von Bettlern, Versehrten und Süchtigen aufzeigt. Die 2012 entstandenen Fotografien aus der Ukraine halten die Vorzeichen jener politischen Verwerfungen fest, die das Land 2014 erschütterten: obdachlose Jugendliche in Odessa, die Zustände in einem Kinderheim in Czernowitz, den Maidan in Kiew.
Der 1953 in Deutschland (Karlsruhe) geborene Fotograf ist einer der radikalsten Fotochronisten der Gegenwart. In schonungslosen Schwarz-Weiß-Bildern macht Zownir das Leben von Außenseitern sichtbar. Sie sind als Aufforderung zur gesellschaftlichen Reflexion von globalen Verbrechen gegen die Menschenrechte zu verstehen. Die Bilder sind zeitlos und geprägt von Empathie mit seinen Protagonisten."
Vernissage am Freitag 14. Sept. 2018, 19 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 12 – 20 Uhr
Finissage am 21. Oktober, 16 Uhr
mit Künstlergespräch von Miron Zownir und Kuratorin Petra Schröck:
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13.09.2018
05.07.2018
Bildbetrachtung – Keine Angst vor Schwarz und Weiß
Entgegen seiner Gewohnheit den Bildern einen Rahmen zu geben, ist die Serie der Kreuz-Bilder von Harald Schulz aus dem Jahr 2012 nur auf Leinwand mit Keilrahmen, also ohne Bildumrandung, sodass die Maltechnik und ihre History auf dem Rand seitlich sichtbar werden.
(Bild 1)
Elf Bilder mit weißen Kreuzen auf schwarzen Grund hängen als Ensemble im Ausstellungsraum 2 der Brotfabrik.
(Bild 2)
Doch der erste Blick täuscht wie so oft, denn die weißen Kreuze sind nicht reinweiß. Oft mischt sich in ihnen ein Türkis, ein Rot, ein Magenta oder Ocker.
(Bild3)
Jedes Bild oder jede Serie unterscheidet sich farblich von den anderen.
Im Triptychon 1 wandeln sich die weißen Kreuze sogar zu schwarz.
(Bild 4)
Wie oft bei Schulz, sind die Bilder recht schnell gemalt, teilweise mit sehr dicken Farbauftrag wie in Kreuzbild 2, manchmal in expressiver grober Mischung, immer jedoch mit den bloßen Händen. Ein sehr intensives Erlebnis, für einige Besucher bedrückend, für andere mystisch, für weitere religiös anbetend, für andere meditativ, selten missionierend. Für mich: ein Studienobjekt der meditativen Improvisation zu einem Grundakkord. Man kann es gut mit Musik vergleichen...
Die Kreuz Bilder von Schulz sind kleine Psychodramen (Psyche = Seele, Drama = Handlung). Sie sind Analyse, Beschreibung, Manifest. Sie zeigen keine perspektivische räumliche Tiefe sondern stellen sich den Betrachter in den Weg als ultima ratio (letzter Lösungsweg). Immer wieder sieht Schulz den Tod vor Augen und nutzt als Stilmittel die eingeschränkte Dramaturgie achromatische Farben im Kontrast mit sprichwörtlich "vertieften Eindrücken", nämlich den Fingerabdrücken seiner Malhand.
(Bild 1)
Elf Bilder mit weißen Kreuzen auf schwarzen Grund hängen als Ensemble im Ausstellungsraum 2 der Brotfabrik.
(Bild 2)
Doch der erste Blick täuscht wie so oft, denn die weißen Kreuze sind nicht reinweiß. Oft mischt sich in ihnen ein Türkis, ein Rot, ein Magenta oder Ocker.
(Bild3)
Jedes Bild oder jede Serie unterscheidet sich farblich von den anderen.
Im Triptychon 1 wandeln sich die weißen Kreuze sogar zu schwarz.
(Bild 4)
Wie oft bei Schulz, sind die Bilder recht schnell gemalt, teilweise mit sehr dicken Farbauftrag wie in Kreuzbild 2, manchmal in expressiver grober Mischung, immer jedoch mit den bloßen Händen. Ein sehr intensives Erlebnis, für einige Besucher bedrückend, für andere mystisch, für weitere religiös anbetend, für andere meditativ, selten missionierend. Für mich: ein Studienobjekt der meditativen Improvisation zu einem Grundakkord. Man kann es gut mit Musik vergleichen...
Die Kreuz Bilder von Schulz sind kleine Psychodramen (Psyche = Seele, Drama = Handlung). Sie sind Analyse, Beschreibung, Manifest. Sie zeigen keine perspektivische räumliche Tiefe sondern stellen sich den Betrachter in den Weg als ultima ratio (letzter Lösungsweg). Immer wieder sieht Schulz den Tod vor Augen und nutzt als Stilmittel die eingeschränkte Dramaturgie achromatische Farben im Kontrast mit sprichwörtlich "vertieften Eindrücken", nämlich den Fingerabdrücken seiner Malhand.
Für mich wirkt das Türkis als idealistische Traumfarbe, eine dem Jetzt entrückte Zeit, aus der verflossenen Vergangenheit oder der kaum vorstellbaren Zukunft. Das Rot assoziiert Blut Schmerz und bezieht sich auf das Jetzt und unmittelbare Körperlichkeit. In magenta erhält es eine religiöse Erhöhung und die Spuren von Ocker halten den letzten Bezug zur Erde, geben und vermitteln damit letzte Bodenhaftung.
Schulz erzählte bei einem Interview, dass ihn 2012 die Kreuze für die Pastoren und Nonnen auf dem Klinikgelände vor seinem Fenster dazu inspirierten. Zu seiner Malerei hört er übrigens gern das Requiem von Mozart.
Zur zweiteiligen Ausstellung ("...und ich tobe durch die Farben", noch bis zum 15. Juli in der Galerie Brotfabrik) gibt es einen umfangreichen Katalog zum Werk von Harald Schulz. (99 Seiten für 12, - EUR)
Mein Fotoalbum zur Ausstellung
Schulz erzählte bei einem Interview, dass ihn 2012 die Kreuze für die Pastoren und Nonnen auf dem Klinikgelände vor seinem Fenster dazu inspirierten. Zu seiner Malerei hört er übrigens gern das Requiem von Mozart.
Zur zweiteiligen Ausstellung ("...und ich tobe durch die Farben", noch bis zum 15. Juli in der Galerie Brotfabrik) gibt es einen umfangreichen Katalog zum Werk von Harald Schulz. (99 Seiten für 12, - EUR)
Mein Fotoalbum zur Ausstellung
25.06.2018
Großlibellenjagd
Schussbereit im Großlibellen jagdgebiet
des Naturparks Barnim, im nordöstlic hen Zipfel Berlins - mein Jagdgebiet. Einzig zugelassen e Waffe hier ist die Fotokamera . Zur Reserve habe ich noch einen Kleinbilda pparat dabei. Akkus voll? Dann los...!
Libellen haben ihr artspezifi sches Territoriu m und Bewegungsm uster. Es gibt die, welche Wasserober flächen als Jagdgebiet bevorzugen , andere nutzen den Schilfgürt el der Gewässer als Vorteil, wieder andere bevorzugen die Wiesen, Wege oder Waldsäume. Eher selten sind Libellen weit von Gewässern anzutreffe n.
Die
Kamera sollte immer bereit sein und über einen starken Zoom verfügen.
Libellen sind meist scheue Wesen und fliehen bei ruckartige n Bewegungen automatisc h. Mein Tipp: langsam bewegen, bei Sichtung sanft stehenblei ben und fließend in Zeitlupe annähern.
Bild 2:
Sekundenla ng steht die Herbst-Moaikjungfer in der Luft und fixiert die Uferzone.
Bild 3:
An einem Zweig geklammert, tankt die Herbst-Mosaikjungfer Sonne nach.
Alben:
Libellen
Großlibellenjagd im Naturpark Barnim
des Naturparks Barnim, im nordöstlic
Libellen haben ihr artspezifi
Die
Kamera sollte immer bereit sein und über einen starken Zoom verfügen.
Libellen sind meist scheue Wesen und fliehen bei ruckartigeBild 2:
Sekundenla
Bild 3:
An einem Zweig geklammert, tankt die Herbst-Mosaikjungfer Sonne nach.
Alben:
Libellen
Großlibellenjagd im Naturpark Barnim
08.03.2018
Filmtipp – Der Tatortreiniger
An Witz, Ideenreichtum, Obskurität, Absurdität und Situationskomik kaum zu überbieten
dennoch anspruchsvoll und mit Stil sind für mich die seit 2011 gedrehten sechs Staffeln des Tatortreinigers.Bereits jetzt gehört die Serie zu den
Ikonen deutscher Komödien und wurde nicht nur deshalb mehrfach mit Preisen ausgezeichnet (dt. Comedypreis, dt. Fernsehpreis, Grimme-, Jupiter- u. Regie-Preis, europäischer Civis-Medienpreis).Die kammerspielartigen Szenen gewinnen ihre Situationskomik aus dem Umstand, dass Schotty (Bjarne Mädel) als "der Tatortreiniger" auf für ihn unbekannte Hinterbliebene und Bekannte des Mordopfers trifft.

Länge: je 26 min
Hauptdarsteller: Bjarne Mädel
Drehbuch: Mizzi Meyer
Regie: Arne Feldhusen
Links:
Wikipedia
Wikipedia-Episodenliste
NDR-Website
Folgen:
Der Fluch
Angehörige
Nicht über mein Sofa
Schottys Kampf
Sind Sie sicher?
Freunde
Özgür
19.12.2012
Weihnachtszauber am Gendarmenmarkt
Nach einem vorweihnachtlichen Orgelkonzert in der Französischen Friedrichstadtkirche war ich heut zu einem Bummel über den Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt, den man als einen der schönsten Plätze Berlins bezeichnet.
Der Glühwein und das italienische Konfekt waren hervorragend! Schnitzereien, Schmuck, Lederwaren und jede Menge Köstlichkeiten habe ich entdeckt und für Euch ein Fotoalbum gebastelt.
Der Glühwein und das italienische Konfekt waren hervorragend! Schnitzereien, Schmuck, Lederwaren und jede Menge Köstlichkeiten habe ich entdeckt und für Euch ein Fotoalbum gebastelt.
Eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel wünsche ich Euch schon mal.
Und vergesst nicht am Freitag, den 21., den versprochenen Weltuntergang zu feiern!
16.11.2012
Novemberfotos
Kurz sind die Tage, lang die Schatten – nahezu ideal für eine gemütliche Depression aber auch zum Einfangen seltener Stimmungen von Melancholie, Wehmut, Romantik und Appetit auf Glühwein.
Wie geschaffen für solche Bilder scheinen mir die alten Laubwälder, von denen wir nur noch Restbestände in unseren Naturparks verwalten. Ihr kennt vielleicht selbst die knorrigen Eichen an deren mächtigen Stämmen ganze Biotope siedeln. Spinnen, Käfer, Baumwanzen und Larven ziehen sich bei Temperaturen um 10 Grad unter die Rinde zurück. Der Wind holt bald das letzte Laub des goldenen Blätterdaches. Also ist es höchste Zeit die wenigen sonnigen Momente zu nutzen.
Es ist schon faszinierend wie sich der Blick auf Dinge verändert, wenn man die Perspektive ändert.
Oben: Buchenlaub
Unten: Birken
07.11.2012
Usedom
"Blau-Weiß-Braun" könnte man das Fotoalbum nennen, dass ich am letzten Wochenende von der Ostseeinsel Usedom mitgebracht habe. Aber das wäre wohl zuwenig...
Jetzt im November hat die Inselwelt ihren besonderen Reiz; kaum Touristen, keine Sommerhitze, keine Eiseskälte, wenig Sonne, viel Ruhe und viele Zwischentöne. Für mich waren es zwei wunderbare Tage fernab des Großstadtrummels.
Kommt einfach mit auf einen Strandbummel entlang der Küste und Seebäder Deutschlands östlichster Insel. >> Album
23.10.2012
Keltenwelt am Glauberg
Als wissenschaftliche Sensation gilt der 1988 durch Luftbilder offenbarte Fund einer 2500 Jahre alten keltischen Grabanlage am Glauberg, 40 km nordöstlich von Frankfurt am Main.
Filmtipp: Tod am Keltenhof - Der Fürst vom Glauberg (ZDF-Doku, 43 min, auf YouTube)
Unter den Funden befand sich diese zwei Meter große, nahezu unversehrte Sandsteinfigur eines keltischen Kriegers und Fürsten. Weltweit existiert kein vergleichbares Exemplar. Schwert, Schild, Schmuck, Kannen Grabbeigaben und Medienangebote ergänzen die Ausstellung.
Im eigens dafür gebauten Museum wird das Leben und die Kultur der Kelten sehr anschaulich dargestellt, auch die Irrtümer und offenen Fragen der Keltenforschung. >> meine kleine Fotoserie mit einigen Besonderheiten
Filmtipp: Tod am Keltenhof - Der Fürst vom Glauberg (ZDF-Doku, 43 min, auf YouTube)
Regionsübergreifende Funde zeigt das Landesmuseum Würtemberg in Stuttgart in der wohl größten Ausstellung seit 30 Jahren "Die Welt der Kelten" bis 17.02.2013.
Wer lenkt die Welt?
Der Bankberater ist kein Dummkopf oder Weichei. Er will nur unser Bestes. Je mehr Provisionen er uns mit seiner Vermittlung abknöpft, desto sicherer ist sein Job. Jedoch ist er nur ein Stäubchen im Getriebe...
Richtiges Geld machen die großen Investmentbanken. Erforderliche Qualifikationen: Gier, Diskretion und Risikofreude - wenn die Herren der Weltfinanz Casino spielen oder sogar gegen eigene Kunden spekulieren, dann spielt die Musik und die Wallstreet tanzt!
GOLDMAN SACHS - EINE BANK LENKT DIE WELT
(video arte, F, 2012, 75 min.) Wer keine Zeit hat, schaut sich wenigstens mal eine Minute bei 37:00 rein! Preisfrage: wer ist seit Nov. 2011 Präsident der EZB? Richtig: Mario Draghi - ehemaliger Vizepräsident von Goldman Sachs!
(video arte, F, 2012, 75 min.) Wer keine Zeit hat, schaut sich wenigstens mal eine Minute bei 37:00 rein! Preisfrage: wer ist seit Nov. 2011 Präsident der EZB? Richtig: Mario Draghi - ehemaliger Vizepräsident von Goldman Sachs!
18.10.2012
Park und Schloss Charlottenburg
Es wird mal wieder Zeit für einen Besuch in Charlottenburg. Der englische Parkteil im Schlosspark bietet nämlich im Herbst ein besonders buntes Bild.
Das "Sophie Charlottes Musenhof" genannte kleine Schloss wurde 1699 eingeweiht, von Königin Sophie Charlotte als Residenz genutzt und später erweitert.
Mit dem Schlossmuseum (Mo. geschlossen) findet der Besucher eine kulturelle Ergänzung. >> Album
Das "Sophie Charlottes Musenhof" genannte kleine Schloss wurde 1699 eingeweiht, von Königin Sophie Charlotte als Residenz genutzt und später erweitert.
Mit dem Schlossmuseum (Mo. geschlossen) findet der Besucher eine kulturelle Ergänzung. >> AlbumBild:
Adlerorden am Schlosszaun
Der "Hohe Orden vom Schwarzen Adler" war einst der höchste preußische Orden. Bezeichnenderweise stiftete ihn Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg 1701 zu seiner Selbstkrönung zum König Friedrich I. "in Preußen".
Außerdem:
Zu empfehlen, da ganz in der Nähe, ist auch die Villa Oppenheim (Schloßstr. 55) mit Berliner Kulturgeschichte sowie das Bröhan-Museum (Schloßstr. 1a) für den Liebhaber von Jugendstil, Art Deco und die Berliner Secession.
16.10.2012
Stadtvögel
Als ich heute zufällig diesen Gesellen beim Nestbau sah, musste ich über die Findigkeit der früher zu den Waldbewohnern gezählten Vögel schmunzeln. Er nutzt die Dämmung einer Hausfassade als Nisthöhle.
Nicht nur dieser Buntspecht ist Stadtbewohner geworden, auch Elstern, Krähen, ja selbst Graureiher gehören zum Stadtbild Berlins. Kanadagänse sind seit ihrer Einführung, Europas größte Gänseart und lassen sich ungestört am Tegeler See beobachten.
Dabei ist es eher traurig, wie die Natur auf dem Land verarmt und sich Tiere ihre ökologische Nische in den Städten und Schutzgebieten suchen. Doch seht selbst! >> Album
Dabei ist es eher traurig, wie die Natur auf dem Land verarmt und sich Tiere ihre ökologische Nische in den Städten und Schutzgebieten suchen. Doch seht selbst! >> Album
11.10.2012
Herbstspaziergang
Der Oktober bietet zugleich zwei großartige und im Wesentlichen kostenfreie Spektakel:
Tagsüber und am Nachmittag lohnt sich ein Besuch der Parks und Gärten mit dem bunten Herbstkleid der Bäume und Sträucher. Besonders dafür empfehlen möchte ich die Schlossparks in Pankow und Charlottenburg sowie den Botanischen und den Britzer Garten.
* * *
Mein zweiter Tipp bietet sich ab Beginn der Dämmerung und nachts an. Vom 10. bis 21. Oktober findet das Festival of Lights statt. Berlins Architektur erstrahlt dann illuminiert durch Scheinwerfer und Projektoren im grandiosen künstlerischen Farbrausch.
Zu Fuß empfiehlt sich die Strecke zwischen Alex und Brandenburger Tor, mit dem Lustgarten, Berliner Dom und den Museen auf der Museumsinsel, entlang der Straße unter den Linden und dem Gendarmenmarkt.
Es gibt aber auch Light-Busse (tägl. 19 Uhr ab Kudamm od. DomAquarée für 90min/13 EUR), sowie Light-Kutschen und -Schiffe. Zahlreiche Angebote und Events ergänzen das Festival.
Meine neuesten Herbstbilder gibt es >> hier.
Meine neuesten Herbstbilder gibt es >> hier.
22.09.2012
Altweibersommer
Zum Herbstanfang am 23. September:
Altweibersommer
Noch ist der Sommer nicht zu Ende, Altweiberspinnen haben Recht,
beflügelt jagen Jungfern munter,
Angst hat nur der Weberknecht.
Noch ist der Sommer nicht zu Ende, Altweiberspinnen haben Recht,
beflügelt jagen Jungfern munter,
Angst hat nur der Weberknecht.
20.09.2012
Engagiert Euch – für Wikipedia!
Der Zugang zu Wissen muss frei und unabhängig sein. Das ist eine Idee hinter Wikipedia, der größten Enzyklopädie der Menschheit.
Wikipedia gehört zu den 5 meistbesuchten Webseiten der Welt und wird dennoch mit weniger als 100 Angestellten ganz ohne Werbung betrieben. Damit das auch so bleibt ist Wikipedia auf Spenden angewiesen und wir als Nutzer haben unmittelbaren Einfluss auf den Erfolg – als Autor und Ideeengeber oder als Spender.
Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit dieses Projekt jedes Jahr neu zu unterstützen. Wie die Spenden genutzt werden und andere Fragen wird auf der Wikimedia-Seite erklärt.
Auch Ihr könnt etwas tun, die aktuelle Spendenkampagne läuft gerade!
Auch Ihr könnt etwas tun, die aktuelle Spendenkampagne läuft gerade!
16.09.2012
Roy von Elbberg
In der Galerie Zuber präsentierte der Berliner Mode- und Werbefotograf Roy von Elbberg am vergangenem Freitag seine aktuelle Ausstellung SOUTH AFRICA "PINK HALL".
Die 20 großen Drucke auf gebürsteter Aluminiumplatte zeigen Fotos von Landschaften, Menschen, Tieren und Architektur aus Südafrika
– auch "Land des Regenbogens" genannt, wegen des bunten Spektrums der Kulturen, Völker und Religionen. Eindrucksvoll bringt das Medium die hellen Bereiche der Fotos zur Geltung.
Die Eröffnung portraitierte Christof Ruppin, den ihr von seinem China-Blog The Orange Fruit kennt. Vielen Dank dafür, Chris! >> Fotostrecke
SOUTH AFRICA "PINK HALL" in der Galerie Zuber, Hufelandstraße 19, 10407 Berlin Prenzlauer Berg
08.09.2012
Macht und Öl
Der arte-Film Das Öl-Zeitalter (1/2) erzählt vom Einfluss des Öls auf die Weltpolitik. So lieferte Rockefeller an beide Seiten im ersten Weltkrieg und machte seine Standard Oil zum Multinationalen Konzern. (arte, F, 2009, 53 min.)
Das Öl-Zeitalter (2/2) erklärt, weshalb die Ölkrise von 1973 nur eine riesige, von den Ölfirmen veranstaltete Manipulationskampagne war und dass die offiziellen Zahlen der weltweiten Ölreserven gefälscht sind und tatsächlich um 300 Milliarden Barrels niedriger sind als die Ölstaaten angeben.
Dies verdeutlicht die Rolle des Öls in der Weltpolitik. Der Krieg um die Ressource ist bereits in vollem Gange. Selbst Ex-CIA-Direktor James Woolsey bestätigt: "Ich fürchte, dass wir nicht nur für ein paar Jahre im Krieg sind, sondern für Jahrzehnte." (arte, F, 2009, 51 min.)
23.08.2012
Flatterhafte Schmetterlinge: Falter, Motten und Spinner
Der Eine hat sie im Kopf, der Andere im Bauch, man findet sie in Wiesen, Parks oder Gärten. Ein Flügelschlag soll einen Wirbelsturm auslösen können. Wie findet Ihr die bunten Flattermänner, die zur Zeit der Dinosaurier schon Blüten bestäubten?
Auch heute noch sind sie in Sachen Nektar unterwegs. Wir unterteilten sie oberflächig in Tag- und Nachtfalter und ignorieren damit die tatsächlichen Verwandtschaftsbeziehungen.
Die lassen sich am besten an den Mundwerkzeugen erkennen. Es gibt welche die Beißwerkzeuge ausgebildet haben und andere mit Saugrüssel. Damit können diese Schmetterlinge auch die langen Blüten bestäuben, an deren Nektar Bienen, Käfer und Fliegen nicht heranreichen können.
Die lassen sich am besten an den Mundwerkzeugen erkennen. Es gibt welche die Beißwerkzeuge ausgebildet haben und andere mit Saugrüssel. Damit können diese Schmetterlinge auch die langen Blüten bestäuben, an deren Nektar Bienen, Käfer und Fliegen nicht heranreichen können.
Mit über 180.000 Arten stellen die Schmetterlinge die zweitgrößte Insektenordnung. Bekannte Vertreter sind der Seidenspinner, die schon in in altassyrischen Keilschrifttexten erwähnte Kleidermotte, die auf einzelne Baumarten spezialisierte Miniermotte, das auffällige Tagpfauenauge oder der amerikanische Monarchfalter, der 2000 km von Mexiko nach Kanada zieht. >> Album: Einheimische Schmetterlinge
August
Der August (auch Ernte-, Ähren-, Sichelmonat od. Ernting) ist der 8. Monat des Jahres und wurde im Jahre 8 v. Chr. nach dem ersten römischen Kaiser Augustus benannt. Im römischen Kalender war der Augustus ursprünglich der sechste Monat, und hieß vor seiner Umbenennung Sextilis (der Sechste).
Weil Augustus (lat.: der Erhabene) nicht nur erster Bürger der Republik, sondern als oberster Priester auch sakrale Bedeutung und damit unglaubliche Macht hatte, ließen sich bald auch andere Kaiser so ehren. Im Absolutismus erinnerte man sich wieder dieses Namens und nannten ihre Kinder Augusta, Augustine, Augustina, Gustel, Gustchen usw.. Austin ist übrigens die engl. Form. Auch Bürger und zuletzt arme Leute machten ihre Söhne zum August. Mit dem Ende der großen Monarchien verlor der Name schlagartig an Reiz.
>> August der Starke - ein Sachse auf dem polnischen Thron (Video: ZDF, 43 min.)
11.08.2012
NSG Karower Teiche
Noch immer ein Geheimtipp sind die einstigen Karpfenteiche beim ehemaligen Dörfchen Karow. Auch dieses Naturschutzgebiet Berlins zählt zum Naturpark Barnim und gehört verwaltungstechnisch zu Pankow. Vier große Teiche sind Brutgebiet für 69 Vogelarten, viele Insekten und gerade an Wochenenden Erholungsgebiet für Naturliebhaber.
Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz. Jetzt sind gerade Schmetterlinge, Libellen und die jungen Wasservögel zu beobachten. Auch alte Bekannte wie Reiher und Kormoran sieht man. Wer Glück hat, entdeckt auch einen Eisvogel oder einen Admiral. >> Album
06.07.2012
Urzeitmonster
Es ist wieder Flugzeit für Libellen – den "Hubschraubern" unter den Insekten, die ihre Beutetiere im Flug fangen.
Auffällig sind die großen Facettenaugen, die bis aus 30.000 Einzelaugen bestehen können. Zwischen den Komplexaugen liegen auf der Kopfoberseite außerdem drei kleine Punktaugen, als Gleichgewichtsorgan und zur Kontrolle schneller Flugbewegungen. Damit verfügen sie wahrscheinlich über den besten Sehsinn unter den Insekten.
Beide Flügelpaare unabhängig voneinander bewegen zu können, ermöglicht es ihnen, abrupte Richtungswechsel zu vollziehen, in der Luft stehen zu bleiben oder sogar rückwärts zu fliegen. Maximal werden im Flug 50 km/h erreicht.
Zwei Drittel der rund 80 heimischen Arten sind gefährdet, 20 Prozent sogar vom Aussterben bedroht. Ursachen sind die Verschmutzung und Trockenlegung vieler Gewässer, deshalb stehen alle unsere Libellen unter Artenschutz.

In der germanischen Mythologie waren Libellen der Göttin Freya oder Frigg (sie soll die Wolken gewebt haben) zugeordnet und heilig. Diese heidnische Verehrung wurde von Missionaren umgekehrt. Die Libellen wurden zu „Teufelsnadeln“, „Teufelsbolzen“ oder „Augenstechern“.
Im Karbon, vor 300 Mio. Jahren (Steinkohle-Zeitalter) lebte die Riesenlibelle. Mit ihrer Flügelspannweite bis zu 70 cm (!) gehört sie zu den größten Insekten, die je gelebt haben. Die Bodentemperatur lag 14 Grad über unserem Niveau. der Luftsauerstoff war 1,5 mal, der Kohlendioxidanteil 3 mal höher als heute - also ein richtiges Treibhausklima. Farne besiedelten den Riesenkontinent Pangäa, 40 m hohe Schuppenbäume, 20 m hohe Schachtelhalme und Bärlapppflanzen sowie schuppenblättrige Vorgänger unserer heutigen Nadelbäume (Koniferen) wuchsen auf der Landmasse. In den letzten 150 Millionen Jahren veränderten sich Libellen nur noch minimal.
Fotos: Vierfleck, Keilflecklibelle und Azurjungfern
Libellen sind meist scheu, greifen Menschen niemals an, sondern flüchten. Nur große Arten nähern sich manchmal neugierig, um den „Revier-Eindringling“ Mensch zu beobachten. Dabei verharren sie per Rüttelflug stehend in der Luft. Alte Namen wie „Augenbohrer“ oder „Pferdetod“ kamen durch diese falsche Vorstellung zustande und brachten den Libellen einen schlechten Ruf ein. Wenn eine gefangene, festgehaltene Libelle einem Menschen in den Finger beißt, ist das zwar spürbar, aber in der Regel nicht schmerzhaft. >> Album
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Chinareise
Im September 2007 - ein knappes Jahr vor den Olympischen Spielen, besuchte ich das Land der Mitte um mir ein genaues Bild zu verschaffen. Schließlich wurden es circa 4000 Bilder, von denen über 100 in der Diaschau gezeigt sind. | In September 2007, one year before the opening of the Olympic Games I visited China to have a closer look on it. More than 100 of 4000 photoes would showed at the picture galerie. | 2007年, 开展奥运会一年之前,为了加深我的理解我们访问中国,对立的国家。我们摄了一共四千张照片。在这里可以看到一百张。它们介绍一下我德国人的角度和中国给我什么样的印象。
Olympic Signs
Wei Fo Ma (Volkmar) - Mein persönliches Briefsiegel
S ü d - D e u t s c h l a n d
Eine "Reise nach Franken" 2008 war Auftakt einer ganzen Reihe von Alben:
Das Album Bamberg zeigt den alten Kaiserdom mit dem einzigen heilig gesprochenen Kaiserpaar Deutschlands, den Bamberger Reiter, den Bischofstuhl, einen heiligen Nagel und die wunderschöne Altstadt.
Die Stadt Nürnberg wird 1050 erstmal erwähnt, ist noch älter. Wahrzeichen ist die Kaiserburg. Ein gemeinsames Album gibt es für die Lorenzkirche und Sebalduskirche. Einen Einblick in das Germanische Nationalmuseum und ins Bahn Museum gibt es auch.
Solarberg Fürth
Bamberg
Nürnberg
Kaiserburg Nürnberg
Germanisches Museum Nürnberg
Berlin
Berlin - Alben
M i t t e
Alexanderplatz
Oranienburger Straße
Museumsinsel
CSD-Pararade 2008
Deutscher Dom
P r e n z l a u e r B e r g
Prenzlauer Berg - Behmstraße, Schönhauser Allee - am Abend
Rund um die Schönhauser Allee - am Tag
Schönhauser Allee Arkaden zur Weihnachtszeit
Respect Gaymes im Jahn-Sportpark
Wall Street Institute - Schönhauser Allee
Casino Night @Wall Street Institute
Neujahr-Spaziergang
S o n s t i g e
Botanischer Garten in Dahlem im Dezember
Flug über Berlin - Besuch in Tempelhof
Dorfkirche Schönerlinde
Vernissage "Lichtzeichen" im K20 in Kreuzberg
Windkraftrad in Pankow
Wuhletal Wanderung entlang der Wuhle
Wandlitz
Tierpark
Zoo-Aquarium
Berlin Mitte - Oranienburger Straße
Zoo Aquarium Berlin






















